Haus am Schopfacker 2016
Trogen | Schweiz

Bauaufgabe: Mehrfamilienhaus in nationaler Schutzzone
Bauherrschaft: privat
Auftrag: Studienauftrag 1. Rang, Realisierung in zwei Etappen

Architektur: bernardo bader architekten | Dornbirn
Mitarbeit: Joachim Ambrosig (PL), Philipp Bechter
Foto: Adolf Bereuter | Dornbirn
Nutzfläche: 370 m² (1. Etappe) und 360 m² (2. Etappe)
Energie: großer Kaminofen, Erdwärmepumpe mit Tiefensonde; 25 kWh/m²a
Struktur: Kernzonen aus Beton, Holzelementbau für hochwärmegedämmte Außenbauteile

Als Holzbauten konzipiert, nehmen die vorgeschlagenen Baukörper mit der architektonischen Formensprache eindeutigen Bezug zum traditionellen, großbürgerlichen Wohnen in der Region Appenzell auf. Die Fassaden weisen eine massive Holzkonstruktion auf, die sich plastisch als Relief zeigt. Innerhalb dieses Rasters ist eine Lochfassade vorgesehen, die gezielte Ausblicke ermöglicht. Da es sich um ein grundsätzliches, konstruktives Prinzip handelt, kann der zweite Baukörper in seiner spezifischen Form identisch umgesetzt werden. Zusammenfassend überzeugt der vorliegende Entwurf durch die einfache und stringente ortsbauliche Setzung der Baukörper und eine interessante neue Interpretation der traditionellen regionalen Holzfassade. In der Gesamtschau zeigt sich, dass es Sinn macht den vordere Baukörper aus ortsbaulichen und architektonischen Gründen viergeschossig zu erstellen.
(Auszug Jury)