Haus am Moor 2013
Krumbach | Österreich

Mies van der Rohe Award 2015 – Nominierung
7. BTV Bauherrenpreis für Tirol und Vorarlberg 2013 – Preisträger
best architect 14 Award 2013 – Preisträger
Internationaler Weißtannenpreis 2013 – Preisträger
Vorarlberger Holzbaupreis 2013 – Preisträger
Das Beste Haus 2013 – Nominierung

Bauaufgabe: Wohnen mit angegliedertem Studio
BauherrIn: Privat
Auftrag: Direkt

Architektur: Bernardo Bader Architekten | Dornbirn
Mitarbeit: Sven Matt, Maximilian Kirchmann, Philipp Bechter | Dornbirn
Bauleitung: Bernardo Bader Architekten | Dornbirn
Statik: Günther Hammerer | Andelsbuch
Foto: Adolf Bereuter | Dornbirn, Jörg Seiler | Köln, Markus Bstieler | Innsbruck
Nutzfläche: 270m²
Energie: großer Kaminofen, Erdwärmepumpe mit Tiefensonde; 25 kWh/m²a
Struktur: Kernzonen aus Beton, Holzelementbau für hochwärmegedämmte Außenbauteile

Text:
Im eigenen Wald in Schwarzenberg wurde das Holz ausgesucht, beim richtigen Mondzeichen geschlägert, gesägt und verbaut. Gesamt wurden 60 Fichten, Tannen und Ulmen so eingesetzt das alles – und eben nicht nur die besten Stücke – gebraucht werden konnten. Konstruktion, Wandflächen, Türen, Bodenaufbau und Bodendielen. Es wurden keinerlei Werkstoffplatten noch Gipskartonplatten verbaut. Sämtliche Türen, die Küche und sehr viele der Möbel sind in Massivholz gefertigt. Wenn man die Arbeitszeit als Qualität und Mehrwert des „Tuns“ ansetzt, gibt es zudem Kostenvorteile.
Beim Aushub kam brauchbarer Lehm in einen Meter Tiefe zum Vorschein. Dieser wurde zu Ziegeln gepresst und luftgetrocknet. In die Rillen der Ziegelsteine wurden die Fußbodenheizungsrohre eingelegt und mit einem feinen sägerohen Tannenboden belegt. Dies ist der Versuch eines konsequenten Holzbaus, welcher sich an die Tradition des Bregenzerwälder Hauses anlehnt.